Ortsverband Stuhr

Neue Gesichter komplettieren den Vorstand

In Vorbereitung auf die Arbeit im neuen Jahr luden die Freien Demokraten des Ortverbands Stuhr am vergangenen Montag zur Mitgliederversammlung in die Parteizentrale im Stuhrer Bahnhof ein.

Im Mittelpunkt der Rückschau auf das vergangene Jahr 2019 stand die Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Stuhr. Mit der Bekanntgabe des mittlerweile ausgeschiedenen Bürgermeisters Niels Thomsen in 2018, für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung zu stehen und mit der Entscheidung der FDP Stuhr, den eigenen Kandidaten Dr. André Uzulis ins Rennen zu schicken sei den Liberalen klar gewesen, 2019 werde viel Arbeit mit sich bringen.

Im Februar 2019 dann die schicksalshafte Nachricht von der schweren Erkrankung Thomsens. Eine Rückkehr in sein Bürgermeisteramt sei zu diesem Zeitpunkt völlig ungewiss gewesen. Umso mehr seien Fraktion und Parteivorstand erfreut, dass Bürgermeister Thomsen genesen und bei guter Gesundheit an seiner Verabschiedung am 12. Februar im Gemeinderat teilnehmen konnte.

Für die in der schwierigen Zeit anfallende Mehrarbeit sprach die FDP Stuhr der Gemeindeverwaltung, die mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vieles auffangen und aufarbeiten musste, ihren Dank aus. Die Vakanzen in vielen Bereichen seien eine große Herausforderung gewesen. „Mit der Bürgermeisterwahl, der damit verbundenen organisatorischen Arbeit sowie der Bearbeitung politischer Anfragen und Anträge, die sich bei solch einer Wahl ergeben, ist die Verwaltung wahrlich mehr als ausgelastet gewesen,“ so der Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten im Gemeinderat Alexander Carapinha Hesse.

Das Ergebnis für den eigenen Kandidaten der Bürgermeisterwahl könne abschließend als Achtungserfolg gewertet werden. „Wir haben mit André Uzulis nicht nur den geeignetsten Kandidaten gefunden, sondern auch einen Freund und ein Mitglied in der liberalen Familie Stuhrs gefunden,“ gab der Vorsitzende des Ortverbands, Jan-Alfred Meyer-Diekena, zu verstehen.

2020 liege der Fokus für den Ortsverband auf den politischen Nachwuchs. So müsse für den politischen Interessierten und vor allem der Jugend der Zugang in die Kommunalpolitik einfach gestaltet werden und ein niederschwelliges Angebot geschaffen werden. „Dies ist eine herzliche Einladung zur Mitwirkung und Mitgestaltung bei der FDP Stuhr,“ machte Alexander Carapinha Hesse optimistisch klar. Und dieser Optimismus sollte nicht vergebens sein.

Bei der Wahl der Beisitzer konnten gleich zwei Bewerber gefunden werden: Der 35-jährige Fahrenhorster und Wirtschaftsinformatiker Johannes Südkamp und der Landwirt aus Kladdingen Heiko Fischer (37) wurden von den anwesenden Mitgliedern einstimmig in den Vorstand des Ortsverbandes gewählt und komplettieren damit die Verbandsführung.

Mit dieser positiven Entwicklung resümierten die Mitglieder, auch 2020 wieder ihre Begeisterung für die Kommunalpolitik voll einsetzen zu wollen. Ein offenes Ohr für die Belange eines jeden einzelnen Menschen sei für die Freien Demokraten auch im neuen Jahr selbstverständlich.